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Eine Reise in unserem Sonnensystem

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Wir unternehmen zusammen eine Reise durch unser Sonnensystem und bedienen uns dabei der Technik der Gedächtniskunst, der sogenannten Mnemonik. Wir reisen durch eine Geschichte.

Der größte Stern in unserem Sonnensystem ist die Sonne. Sie bildet das Zentrum und dank der Gravitation herrscht durch sie Ordnung. Es umkreisen die Sonne insgesamt neun Planeten und jetzt wird es ein wenig verspielt.

Der Planet, welcher der Sonne sehr nah kommt, heißt Merkur (englisch: Mercury, Quicksilver). Im Periodensystem steht Quecksilber (Hg, 80) für das einzige Metall, und neben Brom für das einzige Element, das unter Normalbedingungen flüssig ist. Wir übertreiben: bei unserer Reise wird also der Planet komplett geschmolzen, weil es so heiß geworden ist.

Die Venus ist dem Merkur sehr nahe. Jetzt bekommt die Venusgöttin es mit der Angst zu tun. Und hofft auf Rettung. Wir reisen weiter zur Erde, denn wir haben Angst, dass das Quecksilber unserem Raumschiff Schaden zufügen könnte.

„…das Mitführen von quecksilberhaltigen Geräten (z. B. Fieberthermometer) in Flugzeugen zwar nicht verboten, aber gemäß der IATA Dangerous Goods Regulations beschränkt (1 Stück / Passagier und zwingend in Schutzhülle – DGR 2.3). Quecksilber ist der Gefahrgutklasse 8 – Ätzende Materialien zugeordnet.“ *

Nun beobachten wir den römischen Kriegsgott Mars vorbeifliegen. Er rettet die Venusgöttin und nimmt sie mit zu sich. Die Erde befindet sich also zwischen der Venus und dem Mars. Die Erde wird zudem von ihrem Mond umkreist.

Wir reisen weiter und sehen die beiden auf dem Mars turteln. Der rote Planet ist der Erde am ähnlichsten. Dabei werden wir selbst ganz rot, denn die Technik der Sexualität zählt in der Mnemonik zu einer weiteren Verknüpfungstechnik.

Wem gefällt das absolut nicht? Jupiter wird zornig. Aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung zählt er zu den Gasplaneten. Er ist nach dem römischen Hauptgott benannt und hat einen 70-jährigen Klimazyklus. In diesem Zeitraum kommt es zur Ausbildung etlicher Wirbelstürme. Und wir nehmen an, er ist in unserer Geschichte der Vater der Venus. Gas kann explodieren, daher machen wir uns lieber aus dem Staub.

Wir reisen schnell weiter. Und kommen nun zu einer Gasplaneten-Dreierkette. Saturn mit seinen aus Wassereis und Gesteinsbrocken bestehenden Ringen, Uranus und Neptun. Neptun ist der römische Meeresgott und der Planet trägt wie Uranus auch ein blaues Gewand. Die blaue Farbe wird durch das Methan verursacht, das rotes Licht absorbiert. Dabei fällt uns auf, dass die ersten Buchstaben der Planeten das englische Wort für Sonne bilden: SUN. Da dampft es ganz schön.

Da wir bereits wissen, dass die Sonne nun das Zentrum und sehr groß ist, ist es ein Zwergplanet, der die Reihe abschließt. Pluto. Benannt nach dem römischen Gott der Unterwelt. Im Totenreich, da ist es duster. Ende im Gelände. Wir halten an.

Das Reiseziel Unterwelt gefällt uns doch nicht. Und nun reisen wir zurück zur Erde. Bis wir eines Tages den Mars besiedeln und den Kriegsgott verbannen. Zum Glück nur eine fiktive Traumreise.

Anzunehmende Realität: in etwa sieben Milliarden Jahren wird die Sonne zu einem Roten Riesen heranwachsen und die Erde verschlucken. Ohnehin wird die Menschheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. In Sicherheit. Vermutlich dank Wurmlöcher und Planeten in anderen Galaxien.


Sonne (Sun)

  1. Merkur (Mercury)
  2. Venus
  3. Erde (Earth)
  4. Mars
  5. Jupiter
  6. Saturn
  7. Uranus
  8. Neptun (Neptune)
  9. Pluto

Oder auch so (mit Pluto):
Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten


Hinweis: Mein Titelbild „Solar system“ ist kein maßstabsgerechtes Modell unserer Planeten; die Größen und Abstände entsprechen nicht der Realität. Ferner wurden auch nicht alle Ringe sowie Monde der einzelnen Planeten veranschaulicht.

* Quelle Zitat: https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilber