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(Mehr als ) 25h gen Nordpol

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Meine Reise hat begonnen. Für mich als großer Fan der Luftfahrt sei es erwähnt: auf mich wartet eine BOEING 737-700 (WINGLETS). Aktuell noch mit Verspätung von bis zu 1, 5 Std. aufgrund der Wettersituation am Flughafen Oslo-Gardermoen: -6°C und Glatteis.

„Wi-Fi is available on select 737-800 aircraft in the SAS fleet.“

MelanieMit einer 25-stündigen Reisedauer gleicht es einer halben Weltreise. Ich habe überall Wi-Fi und das sogar im Hotelzimmer in Spitzbergen. Schon morgen wird es von Oslo – dort reise ich heute ein und muss durch den Zoll, sprich das Aufgabegepäck abholen und wieder aufgeben – weiter nach Tromsø und anschließend nach Longyearbyen (auf Spitzbergen) gehen. Dann wieder mit SAS und zunächst erneut mit einer BOEING 737-700 (WINGLETS). Auf dem letzten Flug nach Longyearbyen wechsle ich dann in eine BOEING 737-800 (WINGLETS) und habe Wi-Fi hoch über den Wolken. Oslo scheint heute Nachmittag und zum Abend hin nahezu windstill zu sein, aber ist sehr verschneit und es herrscht zudem Glatteisgefahr. In Tromsø hat es morgen zur Ankunft laut Wetterbericht 3°C und auch leichter Schneefall hat sich angekündigt sowie eine Windstärke von 42 km/h. Vergleichsweise hat es heute in München eine aktuelle Windstärke von 11 km/h. In Longyearbyen wird es zu meiner Ankunftszeit am frühen Nachmittag leichten Schneefall und voraussichtlich -5°C und eine Windstärke von 61 km/h haben.

„Bei 30 Knoten Seitenwind, das heißt 55 Stundenkilometern, besteht grundsätzlich Startverbot.“

Die Zeit am Flughafen vergeht recht schnell und so entdecke ich viele M’s und nutze die Zeit am Gate für einen ersten Bericht. Und wenn ich etwas vergessen habe, sind es meine Kopfhörer. Gut, dass ich alle 3 Paare nicht dabei habe. Shit happens.